So langsam fängt es an mir zu gefallen hier :) Da Costa Rica keine Sommerzeit hat, wird es sehr früh dunkel. Daher mag mein Tagessblauf ein bisschen komisch wirken:
Um ca. 4:30 wache ich auf, ohne Werker – habe mir zwar gerade einen gekauft – dann ist es zwar noch dunkel, aber um 5 geht die Sonne auf. Der Tag Nacht Übergang ist extrem schnell. Somit kann ich nach dreiviertel Stunden Spanisch lernen, bereits um viertel nach 5 surfen gehen. Die Wellen sind morgens sowieso viel besser als abends.
Danach gehe ich für 2500.- Colones (ca. 5 Franken) à discretion frühstücken, das heisst: eine große Portion Gallo Pinto und eine grosse Portion Rührei mit viel Tabasco und Pfeffer, dazu vier Scheiben Brot und zwei Stück frische Ananas.
Nachdem ich dann schon ca. 4 Stunden wach bin, gehts in die Schule. Die Schule – Holzbaracke mit Wellblechdach und Netzen als Fenster – liegt an einem Fluss. Aus dem Fenster sieht man Leguane, Tukane und vieles andere Getier, von denen ich keine Ahnung habe wie die heissen. Ich habe vier Mitschüler, wobei in meiner Klasse – Anfänger – sind wir nur zu zweit. Da lernt man wenigstens was!
Um halb 2 ist die Schule fertig und wenn die Wellen gut sind gehe ich wieder Surfen. Das Brett ist super, aber mir fehlt noch ziemlich die Ausdauer beim paddeln…
Ansonsten mache ich was mit meinen Schulkameraden.
Das Frühstück ist so nahrhaft, dass ich abends meistens nur noch eine Banane esse. Um 5 geht die Sonne wieder unter. Dann lese ich noch ein bisschen oder lerne Spanisch und gehe um halb 9 bereits schlafen. Bis dann ist es ja auch schon wieder seit vier Stunden dunkel…