Eins, zwei, drei und es war vorbei!
Inzwischen bin ich seit einer Woche wieder zu Hause. Alexandra seit vier. Die letzten drei Wochen habe ich mit Wigi in Argentinien verbracht.
Ein paar Tage verbrachten wir in dem Weingebiet Mendoza. Zuerst versuchten wir ein Motorrad zu kaufen, gaben dann aber wegen kompliziertem, bürokratischem Papierkram auf und organisierten dafür zwei viel grössere und stärkere und sowieso mehr spassige Motorräder zur Miete in Buenos Aires.
Gesagt getan, genossen wir fortan endlich den Wein, das gute Essen und die herrliche Landschaft in Mendoza. Wenige Tage später flogen wir nach Buenos Aires. Kaum angekommen konnten wir auch unsere Motorräder abholen. So haben wir eigentlich nichts von Buenos Aires gesehen.
Die ersten zwei Tage verbrachten wir mit nicht enden wollendem Geradeaus-Fahren auf der Autobahn. Es war ziemlich anstrengend, weil langweilig.
Aber es hatte sich gelohnt. Ein Abenteuer wie nach Drehbuch. Wir fuhren von 400 Metern über Meer durch alle Vegetationszonen bis auf 4960 Metern über Meer. Dabei mussten wir vier knietiefe Flüsse durchqueren. Die nassen Schuhe, Hosen und Handschuhe gefroren auf dem Weg zum Pass. Ungeplant verbrachten wir eine Nacht in einem 250-Seelen Bergdorf, weil meinem Motorrad der Hinterreifen von einem Stein aufgeschnitten wurde. Die Polizei brauchte vier Stunden um das Motorrad zurück ins Dörfchen zu bringen. Davon sass ich eineinhalb Stunden hinten auf der Ladefläche und hielt das Motorrad. Das war ziemlich frisch um die Ohren.
Diesmal gebündelt und kurz, noch die letzten Eindrücke aus dem wunderschönen Nord-Argentinien.
Da wir ja wieder happy und gesund zurück sind, möchten wir uns bei allen Lesern bedanken. Wir hoffen, wir sehen Euch alle bald.
Liebe Grüsse und bis bald
Adi
























