…Ohne Witz, wir habens geschafft in Kolumbien ein Auto zu kaufen. Wir mussten gar nicht so viel machen, nur beistehen. Die lieben Bogotaner haben für uns so gut wie alles erledigt. Wir waren dafür spendabel und haben eine gemeinnützige Organisation von Bogotá unterstützt.
Unser Auto kann sich sehen lassen. Es sieht zwar von Aussen nicht mehr ganz buschper aus, der Motor läuft aber total rund. Mittlerweile hat uns der gute Alte schon bis nach Pasto gebracht. Das sind 1000km von Bogotá entfernt und mehr als die Hälfte der Strassen sind Schotterpisten. Leider fehlt uns noch ein Namen für unsere Kutsche. Vorschläge?

Nach einer langen Fahrt erreichten wir endlich wieder wärmere Gefielde: El desierto del Tatacoa. Wir liessen uns von einem Guide, Juan Tatacoa – ist in der Wüste aufgewachsen – die Besonderheiten der Wüste zeigen. ¡Muy impresionante!
Ein Teil der Wüste war aus grauem Sand der andere aus Rotem.
Weit abseits von allem Tourismus besuchten wir am Ende der Welt die Gräber von Tierradentro. Eine vier stündige Schlammfahrt wurde mit eindrücklicher Geschichtsstunde und schöner Wanderung belohnt.
Eine Wendeltreppe führt abwärts ins Grab. Unten angelangt ist das Grab mit Wandmalereien geschmückt und Löcher weisen auf Grabbeigaben hin, die geraubt wurden oder im Museum liegen.
Von diesen Gräbern – alle mit eigenem Eingang – gibt es sicher über 30, welche an fünf verschiedenen Standplätzen im Gebirge verteilt sind.
Von La Plata ging es 120 km über Schotterstrasse mit max. 30 km/h – mit vielen hungrigen Huecos – Huecos = Schlaglöcher ;) – nach Coconuco.

Nach dieser Holperpiste gönnten wir uns ein Schlammbad in einer heissen Quelle vom Vulkan Puracé. So schlammig war es zwar nicht, aber voller grüner Algen. War trotzdem entspannend. Coconuco liegt auf über 2900 Metern über Meer, das Wetter war auch nicht unser Freund und so mussten wir bei sehr kalten Temparaturen Nächtigen. Am nächsten Tag unternahem wir einen kurzen Spaziergang zu den Wasserfällen und fuhren dann weiter nach Popayán.
Von Popayán gings weiter – diesmal auf einer ziemlich guten Strasse – nach Pasto, wo wir jetzt gerade völlig ausgehungert sind.
Hier noch ein paar Bilder von der Durchfahrt. Sehr eindrückliche und abwechslungsreiche Landschaft.



In diesem Sinne alles Gute und so:
!Andale – andale, aiaiaiai!
Das nächste Mal höchstwahrscheinlich aus Ecuador.


WOW!! Loving your trip bro, and glad to get news from you, started to get worried :) Amazing journey to Popayan-Pasto, making me wanting to go back sooner than planned to Colombia and follow you steps… Googletranslating everything I managed to understand the car is still without a name and you’re looking for suggestions, here are some:
Fiagola (after the twin-brothers Danilo and Viktor muffin company name);
Nestor
SNSmobile
Jose (after the supercooooool groom :D)
Enough now! Wish you an even nicer rest of the journey, I guess just some 15000km left?
Hugs from Bäääärn
Wie wär Daisy? Als Name für euer Auto mein ich. Oder etwas spanisches… aber ich kann kein Spanisch. Auf jeden Fall denke ich es ist eine „sie“; mit so einem schönen Augenaufschlag (oder Lichteraufschlag?).
Euer Blog ist super!
Grüsse aus grauen Schneeregen-Schweiz
Hoi ehr zwöi. wie wärs met *Bruno der Rostige*?
vell spass no! :-)
glg Franziska
Kanon å høre noe fra dere:) Solveig må ha tak i deg! Klemt fra kalde Trondheim.
Wunderschön!
Also wenns „Chlapf“ innere wibliche Form uf spanisch git, wo ide Intonation au ufes baldigs abrupts aber voluminants Ablebe vom Gfährt hiwiist, denn wärs ja eifach en Name zfinde für de Charre…
Vilicht au nur Esperanza… Ich hoffe Sie bringt du bis uf Santiago:)
gueti Reis – Wigi
Wie wärs mit roschti oder truckli :) vil spass witerhin! Mier hend grad en kälte ihbruch vo bis minus 10-20 grad :) und es isch fasnacht wueeee :)
ich wär also für giuseppe. isch doch ganz klar en bursch, dä chare. gset köstlich us und vertreit aschinnend einiges. wünsch eui ganz ä tolli reis. keep us posted!!!
liebs gruss
betty